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Wie sich die Zeiten ändern…

  • betaullings
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

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Berno & Tanja haben mir von ihrer ersten Reise nach Botswana (Herbst 2019) erzählt. Seitdem hat sich so viel verändert, das kann ich kaum glauben....







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Damals waren sie mit meinem Namensvetter ‚Botsi-Baddy‘ unterwegs. So etwas wie SIM-Karten für Touristen gab es damals nicht, aber das war auch nicht nötig, denn Handy-Empfang gab es eh nicht! Dafür wurden sie vom Autovermieter mit einem Satelitentelefon ausgestattet, um im Ernstfall insgesamt 10min telefonieren zu können, um Hilfe zu rufen. Für längere Gespräche reichte das 100 USD Guthaben nicht…



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Navigiert wurde damals hauptsächlich mit den physischen Karten von ‚Tracks4Afrika‘, denn die Navis von damals kannten die wenigsten Pisten und Pfade, die man hier fährt. Und navigieren (von A nach B) konnte man damit kaum hier im südlichen Afrika. So kam es damals auch, dass man sich sehr gut verfahren konnte. Fragt Tanja & Berno doch mal nach der ‚Dead-Tree-Island‘-Geschichte…



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Bezahlen tat man damals natürlich: CASH ONLY. Es wurden jeweils nur Namibische Dollar bzw. Botswanische Pula akzeptiert. Diese wurden aus mitgebrachten US Dollars in Wechselstuben (in den grösseren Ortschaften) in die jeweilige Landeswährung gewechselt.


Was ist nun anders geworden?


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Na, bezahlen tut man in all den Ländern 🇳🇦 🇧🇼 🇿🇼 🇿🇦 nur so: CASHLESS! Bargeld wird praktisch nicht mehr akzeptiert. In Supermarkt, Restaurant, Tankstelle und auch sonst allen Geschäften: nur mit Karte oder Apple-Pay. Wechselstuben? Die gibt es nicht mehr…




Navigation funktioniert heute bis in die entlegensten Ecken der Nationalparks. Weiss man nicht mehr, wo man ist? Navi programmieren und man findet zurück! Wir verwenden drei verschiedene Systeme: ‚Organic Maps‘ für die Navigation, ‚Garmin‘ für die Nah-Orientierung‘ und ‚Tracks4Afrika‘ für die ‚Grob-bis-ins-kleinste -Detail-Orientierung. Da aber einer meiner Mitreisenden (wer wohl?) noch etwas nostalgisch ist, haben wir auch noch so Papierkarten und physische Reiseführer dabei. Man weiss ja nie…



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Ein Satelliten-Telefon brauch man zur Kommunikation heute nicht mehr (ausser in den äussersten Nordwesten von Namibia). Zum ersten hat man jeweils im allergrössten Teil des jeweiligen Landes hervorragenden Empfang. Eine SIM-Karte oder eSIM reichen und man kann sehr gut und günstig telefonieren und Surfen. Durch das smarte ‚Inreach mini‘ sind wir einen Knopfdruck von einer Rettungszentrale entfernt (funktioniert über die GPS-Satelliten) und


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….womöglich der grösste Gamechanger: STARLINK! In fast allen Ländern (eben leider ausser Namibia) funktioniert Starlink. So kann man jederzeit in absolut perfekter Qualität telefonieren, reservieren, recherchieren, alarmieren, etc. etc. Und es wird verwendet: Auf vielen Campsites, in fast allen Lodges: WiFi mit Starlink ist vorhanden…Wir führen ja unser eigenes Starlink mit (neu das Starlink Mini) und sind somit auch (fast) immer online, wenigstens wenn wir still stehen.


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Heute haben aber Berno&Tanja den Vogel abgeschossen! Als sie gemütlich mit ihrer Trauzeugin Jeanine am Video-Call zwischen Botswana und der Schweiz waren (auf einem Campsite in the middle of nowhere), kam plötzlich Jeanine auf die Idee, ihre Tochter, Nina, die gerade in Australien ist, auch noch in den Call einzuladen!! Siehe da: es hat einwandfrei funktioniert und sie haben zu viert über eine halbe Stunde ohne einen einzigen Wackel einen Videocall zwischen drei Kontinenten geführt!!! VERRÜCKT 😜


PS: nein, wir sind alle kein Fan vom Besitzer, aber das Produkt ist genial….


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