Mouse in the house
- betaullings
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit

(nur Symbolbild - NICHT unsere Maus)
Ich fahre ja gerne mit Passagieren - nein Familienmitgliedern - in der Weltgeschichte rum, aber wir drei (Berno, Tanja und ich) sind ein Team und da hat es für weitere Mitfahrer keinen Platz, schon gar nicht für blinde Passagiere!!!! Aber der Reihe nach:

Als Tanja vor ein paar Tagen Apero vorbereiten wollte (und zwar in der Central Kalahari, dem zweitgrössten Nationalpark der Welt und so ziemlich am weitesten weg von der Zivilisation, wie man nur sein kann) bemerkte sie, dass unsere geliebten Chilinüssli aus dem Aldi/Lidl angeknabbert waren.
Aus dem leckeren Apero wurde nichts, denn beim weiteren Nachschauen wurde schnell klar, dass irgendein Tier (Maus, Ratte,…) in unseren Vorratsräumen sein musste. Verschiedene Packungen (Kaffee, Bratensauce etc), Kartoffeln, Tomatensaucen etc waren angeknabbert. Es blieb Berno und Tanja nichts anderes übrig, als die beiden Vorratsschränke komplett auszuräumen, um zu sehen, was leider nicht zu sehen / entdecken war…
Die beiden Vorratsschränke haben jedoch Durchgänge untereinander und kleinste Verbindungen, durch die so ein winziges Tier locker durchkriechen kann. Ebenfalls zu einem weiteren Schrank in meinem Inneren (der ‚Bergen und Retten‘-Schrank mit Wagenheber, Abschleppseile etc) ist eine Öffnung/Durchgang. Also wollte Berno auch dieses Fach ausräumen. Als er die Schranktür öffnete, der grosse Schreck: es blickte ihm tatsächlich eine Maus ins Gesicht, die aber schnell in irgendeinem kleinen Loch/Dunkel verschwand.
Also wurde auch dieses Fach komplett ausgeräumt und dann mussten die Beiden mit den Hilfsmitteln, die sie zur Verfügung hatten, sämtliche Löcher und Durchgänge ‚stopfen‘. Eine Rolle Haushaltspapier und eine Rolle Alufolie erledigte dies relativ gut,….DACHTEN SIE!
Zudem alle Lebensmittel so gut wie möglich in Tupperware versorgen und dann würde sich das Problem Maus wohl von selbst lösen….DACHTEN SIE
Nicht für alle Lebensmittel hatten sie Tupperware, aber die Löcher/Durchgänge waren ja auch alle zugestopft... DACHTEN SIE!

Einen Tag später: wieder Apero, wieder einige Packungen und Schaumstoff angeknabbert! Also, wieder alles ausräumen, nochmals mit VIEL Akrobatik von Seiten Berno (Foto steht nicht auf dem Kopf, sondern Berno) Hohlräume überprüfen und tatsächlich noch ein Loch finden, dies stopfen und hoffen, dass es jetzt reicht…
Am nächsten Tag fuhren wir wegen des anhaltenden Regens aus dem Park und konnten in der Grossstadt Palapye in Spar Supermarkt eine Mausefalle und Gift kaufen, die das Problem nun wohl endgültig lösen würden! Am neuen Übernachtungsplatz haben Berno und Tanja die Vorratsschränke überprüft - keine verdächtigen Spuren mehr von der Maus. "Sicherheitshalber" die Mausefalle während den nächsten 2 Nächten in meinem Inneren aufgestellt - keine Maus tappte in die Falle.
Die Maus "muss den Braten gerochen" haben, was ihr blühen würde, würde sie sich weiterhin bei uns aufhalten - und hat sich vermutlich ein neues Zuhause gesucht...
Jetzt also wieder: ‚No Mouse in the House‘! (Mausefalle behalten wir trotzdem)














Kommentare